Fünf afrikanische Staaten sollen der Europäischen Union bei der Flüchtlingsabwehr helfen. Für diese vorverlagerte Grenzkontrolle werden sie massiv aufgerüstet. Zusätzlich zur Kooperation mit dem zerrütteten Libyen will die EU Fluchtbewegungen damit schon weit vorverlagert in Herkunfts- und Transitstaaten verhindern.
Weiterlesen: PROASYL 24.08.2017 Türsteher der EU
Archiv des Autors: grenzfall
Menschenrechte über Bord! Warum Europas Kooperation mit Libyen so schändlich ist
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Italien und die Europäische Union haben Fakten geschaffen. Mit Millionen Euro und militärischer Unterstützung für das total zerrüttete Libyen ebenso wie mit der versuchten Kriminalisierung von Seenotrettern. Flüchtlinge werden nun im europäischen Auftrag in ein Land zurückgebracht, in dem schwere Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind.
Weiterlesen: PROASYL 22.08.2017 Türsteher der EU
Campaign for free movement in Africa
français: Campagne pour la libre circulation en Afrique
The next summit of Heads of State of the African Union (AU) will have on its agenda the adoption of a protocol on the free movement of people on the continent. To finalize the protocol with a view to its adoption, the African Union initiated consultative meetings extended to all AU member countries. Some African states are still reluctant and would not want to see the protocol adopted in January. While, the African populations, sixty years after independence, dream more than ever of a united Africa where people can move freely. The data below reflect the gap between the aspirations of the populations and the policies of the states:
- 55% of African countries oblige other African nationalities to obtain their visa before taking their flight;
- 25% of African countries authorize the issuance of visas upon arrival to travelers of other African nationalities;
- 97% of African migrations occur on the continent and only 3% of Africans attempt international migration to America, Asia, Europe or Oceania.
Ein Warlord als Türsteher zur Hölle
Hunger durch Handel?
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Die Freihandelspolitik untergräbt das Recht auf Nahrung systematisch.
In dem kleinen Supermarkt am Rande einer informellen Siedlung in Kenias Hauptstadt Nairobi wartet ein blauer Teddy auf einer Packung Babybrei von Nestlé auf Kundschaft. „Keine einzige Packung von dem Mist habe ich verkauft”, beschwert sich der Ladenbetreiber. Diese Szene offenbart die ganze Scheinheiligkeit der „Afrikapolitik” der G20-Staaten und damit auch der Bundesregierung. Der Zusammenschluss der mächtigsten Industrienationen setzt auf Investitionen von Großkonzernen, um die Wirtschaft in afrikanischen Ländern anzukurbeln. Das auf den Weg gebrachte Abkommen „Compact with Africa” soll sie für mehr Engagement begeistern. Lebensmittelmultis wie Nestlé sind es schon: Ihre Produkte überschwemmen die lokalen Märkte.
Weiterlesen: medico international 13.07.2017
Finanzen der „Entwicklungsländer“
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Und nun fleißig Steuern eintreiben!
Entwicklungsländern entgehen Milliarden, weil multinationale Konzerne sich der Besteuerung entziehen. Die G20 könnte das ändern.
Weiterlesen: taz 04.07.2017
We are here
Freizügigkeit in Europa – Grenzschutz in Afrika
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28.06.2017 Berlin
Freizügigkeit in Europa – Grenzschutz in Afrika
Wohin führt die aktuelle Flüchtlings- und Migrationspolitik? Podiumsdiskussion mit Ousmane Diarra, Albert Chaibou, Christian Jakob und Rex Osa.
Weiterlesen: www.medico.de/termin/2017-06-28/
Um jeden Preis
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Die Afrikapolitik der G20-Staaten schafft Fluchtursachen, Armut und Hunger. Würde das Entwicklungshilfeministerium seinen „Marshallplan mit Afrika“ ernst nehmen, wäre damit die gesamte Wirtschafts- und Finanzpolitik der eigenen Regierung in Frage gestellt.
Belohnung für „Reformchampions“
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Deutschland will Ghana, der Elfenbeinküste und Tunesien mehr Entwicklungshilfe zahlen. Dafür müssen sie aber auch etwas tun.